Stellungnahmen
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Akademien sind gegen die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»
Exzellenz in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation bildet eine zentrale Grundlage des Wohlstands in der Schweiz. Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» gefährdet diese Grundlage, indem sie die Position des Wissenschaftsstandorts Schweiz schwächt – mit langfristigen Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz lehnen diese Initiative aufgrund ihrer schädlichen Folgen entschieden ab.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Stellungnahme zur Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen im Rahmen der Überprüfung 2025
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sprechen sich gegen die geplante Abschaffung des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SWR) aus. Der SWR evaluiert nicht nur Programme, Förderinstrumente oder wissenschaftliche Organisationen im Auftrag des Bundes oder der Schweizerischen Hochschulkonferenz. Er publiziert ebenfalls eigene Studien, die regelmässig wichtige Impulse in der Wissenschaftspolitik der Schweiz setzen.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Stellungnahme zur sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) begrüssen die sicherheitspolitische Strategie, zu der der Bundesrat am 12. Dezember 2025 die Vernehmlassung eröffnet hatte. Die Akademien leisten gerne an der Seite der anderen wissenschaftlichen Akteure ihren Beitrag zu diesem gesamtgesellschaftlichen Vorhaben. Die sicherheitspolitische Strategie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt die Rolle der Gesellschaft bei der Sicherung und Stärkung der Resilienz der Schweiz. Sie analysiert ein breites Spektrum an Risiken – vom Klimawandel über Pandemien und hybride Bedrohungen bis hin zu geopolitischen Spannungen – und hebt zentrale Stabilitätsfaktoren hervor, darunter die Fähigkeit der Schweiz zur Zusammenarbeit mit anderen liberalen Demokratien.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+
Stellungnahme
Stellungnahme der Akademien der Wissenschaften Schweiz zum Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz - EU»
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz (a+) begrüssen in ihrer Stellungnahme zum Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz – EU» den Vorschlag des Bundesrats zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen mit der Europäischen Union. Aus Sicht der Akademien ist das European Union Programmes Agreement (EUPA) daher nicht nur ein Vertrag, sondern auch Ausdruck einer politischen Weichenstellung, die über Jahre hinweg den Stellenwert der Schweiz im internationalen Wissenschaftssystem bestimmen wird.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Stellungnahme der Akademien der Wissenschaften Schweiz zum Entlastungspaket 2027
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz fokussieren sich in ihrer Stellungnahme zum Entwurf des Bundesgesetzes über das Entlastungspaket 2027 auf den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI), der besonders stark betroffen ist. Die französische Version ist massgebend.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Offener Brief der Akademien der Wissenschaften Schweiz zu den geplanten Programmanpassungen im SRF
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+

Stellungnahme
Stellungnahme zur Änderung des Elektrizitätsgesetzes (Beschleunigung beim Aus- und Umbau der Stromnetze)
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen den Ausbau erneuerbarer Energien zur Erreichung des Netto-Null-Zieles. Dafür muss das Stromleitungsnetz angepasst werden. Die Expert:innen mahnen jedoch zur Vorsicht bezüglich des neuen Gesetzestextes.
Akademien der Wissenschaften Schweiz a+
Stellungnahme
Vernehmlassung zur Transparenz über Nachhaltigkeitsaspekte
Die Akademien der Wissenschaften a+ begrüssen es, dass mit dem Vorentwurf die Bestimmungen der «Transparenz über nichtfinanzielle Belange» im aktuellen OR an das EU-Recht angepasst werden sollen. Die Schweiz bleibt mit diesem Schritt in Bezug auf die nachhaltige Unternehmensführung international abgestimmt. Es ist zweckmässig, dass analog zur EU auch in der Schweiz bereits Unternehmen mit 250 Mit-arbeitenden über die Risiken ihrer Geschäftstätigkeit in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption sowie zu den ergriffenen Massnahmen Bericht erstatten müssen. Ebenfalls sinnvoll ist die Ersetzung des bisherigen Ausdrucks «nichtfinanzielle Belange» durch «Nachhaltigkeitsaspekte» und die Definition im erläuternden Bericht, dass damit diejenigen Aspekte gemeint sind, die in Artikel 964c Absätze 1-3 VE-OR genauer umschrieben werden. So hatte auch die EU ihre Terminologie treffenderweise von «nichtfinanzielle Informationen» zu «Nachhaltigkeitsinformationen» geändert.